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Abseits der millionenschweren Werbemaschinerie der DNA-Genealogie Firmen gibt es in den letzten Monaten auch eine wachsende Zahl von Artikeln und Agenturmeldungen, in denen sich auch Mikrobiologen, Genetiker, Anthropologen, Philosophen und andere Fachleute sowie Wissenschaftsjournalisten zum Thema DNA-Genealogie ausgewogen zu Wort melden bzw. zitiert werden und damit ein, wenn auch noch bescheidenes, Korrektiv zu den Werbeaussagen der DNA-Wirtschaft bilden.

Hier sind einige davon.
Bitte lesen Sie selbst nach.

Epoch Times, 9. Februar 2019
"US-Ahnenforschungsfirma gibt private DNA-Daten an FBI weiter" von Andreas Lilge
https://www.epochtimes.de/politik/welt/us-ahnenforschungsfirma-gibt-private-dna-daten-an-fbi-weiter-a2789543.html#

Zitat: "Wie das Nachrichtenportal BuzzFeed jetzt erfahren hat, stellt das private Ahnenforschungsportal FamilyTree seit kurzem dem FBI seine Daten zur Verfügung."

Heise online, 2. Februar 2019
"DNA-Analysefirma gestattet FBI Nutzung des Datenbestands" von

Zitat: "Family Tree DNA hilft dem FBI freiwillig beim Aufklären von Kriminalfällen und nutzt dazu seine Gendatenbank. Ein Problem sieht die Firma darin nicht."

 

Buzz Fead News, 31. Jänner 2019
"One Of The Biggest At-Home DNA Testing Companies Is Working With The FBI" von Salvador Hernandez
https://www.buzzfeednews.com/article/salvadorhernandez/family-tree-dna-fbi-investigative-genealogy-privacy
Zitat: "Now, under the previously undisclosed cooperation with Family Tree, the FBI has gained access to more than a million DNA profiles from the company, most of which were uploaded before the company’s customers had any knowledge of its relationship with the FBI."
(Übersetzung: "Das FBI hat nun über Family Tree Zugriff auf mehr als eine Million DNA-Profile des Unternehmens, von denen die meisten hochgeladen wurden, bevor die Kunden des Unternehmens Kenntnis von ihrer Beziehung zum FBI hatten.")

 

Netzwerk Datenschutzexpertise, 17. Dezember 2018
Gutachten: "AncestryDNA ist in Deutschland Und wo ist der Datenschutz?" von Dr. Thilo Weichert
(37 Seiten)
Pressemitteilung: "AncestryDNA versucht rechtswidrig deutschen Gendaten-Markt aufzumischen" von Dr. Thilo Weichert
https://www.netzwerk-datenschutzexpertise.de/dokument/genetische-familienforschung

Zitat: "Genetische Familienforschung (Genealogie) erfreut sich in Europa zunehmender Beliebtheit. Unternehmen bieten an, Auskunft über die regionale Herkunft der Ahnen zu geben und bisher nicht gekannte Verwandte zu finden. Sie lassen sich hierfür Speichel bereitstellen, der genetisch analysiert wird. Auf diese Weise beschaffen sich die Firmen genetisches Material von vielen Menschen, das daraufhin für pharmazeutische und sonstige Zwecke ausgewertet wird. Das Gutachten analysiert aus rechtlicher Sicht das Angebot des Weltmarktführers Ancestry auf seine Vereinbarkeit mit deutschem und europäischem Datenschutzrecht."

Dr. Thilo Weichert, Jurist und Politologe, Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Datenschutz e. V. (DVD), von 2004 bis Juli 2015 Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein und damit Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) in Kiel, zuvor stellv. ULD-Leiter, Tätigkeiten als Rechtsanwalt, Politiker, Hochschuldozent, Justiziar und Publizist in Freiburg/Brsg., Stuttgart, Dresden und Hannover, 1991 Berater der Bürgerkomitees zur Auflösung der Staatssicherheit, 1992 bis 1998 Referent beim Landesbeauftragten für Datenschutz Niedersachsen.

 

Die Presse, 22. Dezember 2018
"Ein DNA-Test zu Weihnachten: Beliebtheit steigt stark"
https://diepresse.com/home/ausland/welt/5550770/Ein-DNATest-zu-Weihnachten_Beliebtheit-steigt-stark?from=suche.intern.portal

Zitat:

"Forscher warnen

"DNA-Tests sind sich nicht immer das beste Weihnachtsgeschenk", warnt Maarten Larmuseau, Forscher auf dem Gebiet der genetischen Genealogie an der Universität Löwen in Belgien. Zum einen könnten die Resultate von Test zu Test variieren, da sie stark von der verwendeten Datenbasis abhingen, sagt Larmuseau. Zum anderen könnten sie traumatische oder lebensverändernde Ergebnisse ans Licht bringen, auf die die Menschen nicht vorbereitet seien. "Ich bekomme oft Anrufe oder Mails von Leuten, die herausgefunden haben, dass ihr Vater oder Opa nicht ihr biologischer Vater oder Opa ist."

Manche Firmen bieten auch DNA-Test zu Krankheitsrisiken an. An Weihnachten zu erfahren, mit hoher Wahrscheinlichkeit an Alzheimer oder Parkinson zu erkranken, ist sicherlich kein schönes Geschenk. Die Juristin und Bioethikerin Sonia Suter von der George Washington University hat noch einen anderen Kritikpunkt: die Gefahr, dass die Daten zum Beispiel von Pharmakonzernen missbraucht werden. "Denken Sie deshalb gut darüber nach, ob und warum Sie diese Information haben wollen", lautet Suters Rat an alle mit DNA-Tests Beschenkten. "Machen Sie den Test nicht einfach, weil Sie ihn haben."

 

Deutschlandfunk, 19. Dezember 2018
"DNA-Test als Weihnachtsgeschenk?" von Michael Stang
https://www.deutschlandfunk.de/genetische-ahnenforschung-dna-test-als-weihnachtsgeschenk.676.de.html?dram:article_id=436383

Zitat: "Denn, sind die genetischen Daten eines Einzelnen einmal in der Welt, sind sie schwer wieder zurückzuholen. Was zukünftig mit den Daten passiert, können Kunden bei ihrer Probenabgabe nicht erahnen, warnt auch Datenschützer Thilo Weichert. Der Jurist war 13 Jahre lang Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein. Insofern können wir nur den Ratschlag an alle Internetnutzer geben bezüglich der Offenlegung von medizinischen Daten im Allgemeinen und von genetischen Daten im Speziellen im Internet so zurückhaltend wie irgendwie nur möglich zu sein.“

Datensparsamkeit ist für ihn ein hohes Gut. Selbst wenn man ihm einen Test bei „23andme“ schenken würde, er würde dankend ablehnen, so Thilo Weichert: „Also, ich würde solche dumme Dinge nicht machen. Wenn ich eine Genanalyse von mir vornehmen lassen würde, dann würde ich das einer vertrauenswürdigeren Institution als Google auferlegen und würde eben dann auch dafür sorgen, dass die mit diesen Daten so umgehen, wie ich mir das vorstellen und nicht, so wie ich befürchte, dass die jetzt kommerzielle Interessen damit verfolgen.“

 

Heise online, 18. Dezember 2018
Ancestry: Datenschützer warnen vor DNA-Analyse übers Netz von
https://heise.de/-4255398 

Zitat: "Ein tieferer Blick der Experten in die Geschäftsbedingungen, ein "Privacy Statement" sowie eine Einwilligungserklärung hat diesen zufolge aber "das genaue Gegenteil" offenbart. Mit der Probe gäben die Kunden dem Unternehmen einen "Freifahrschein nicht nur zur Ahnenforschung, sondern für jede sonstige genetische Analyse". Im Kleingedruckten lasse sich Ancestry die Erlaubnis einräumen, die Daten an die Pharmaindustrie oder sonstige Unternehmen "weltweit gewinnbringend" weiterzuverkaufen. Löschansprüche würden eingeschränkt. Die Betroffenen selbst dürften die Informationen dagegen nicht anderweitig nutzen.
Laut dem knapp 40-seitigen Rechtsgutachten verstößt die Firma, die ihren europäischen Hauptsitz in Irland hat, vielfach gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das deutsche Gendiagnostikgesetz und das Verbraucherrecht. Der Zweckbindungsgrundsatz werde genauso missachtet wie der Anspruch auf Aufklärung und Beratung. Ancestry wälze die rechtliche Verantwortung für die DNA-Analyse auf die Kunden ab und blende vor allem "die besondere Sensitivität der Daten und die Relevanz", die diese für nahe biologische Verwandte hätten, völlig aus.

Datenschutzverstöße

Es fehle mangels spezifischer Interessen und angemessener Schutzmaßnahmen schon die rechtliche Grundlage, um die sensiblen Informationen Dritter überhaupt verarbeiten und Wahrscheinlichkeitsangaben daraus ableiten zu dürfen, ist der Analyse zu entnehmen. Der Transfer von Gendaten aus Europa in die USA genüge nicht den europäischen höchstrichterlichen Anforderungen. Es sei auch nicht erkennbar, dass Ancestry die geforderte Datenschutz-Folgenabschätzung erfolgreich durchgeführt habe. Angemessene Maßnahmen zum Schutz von Kindern oder Dritten fehlten; die Betroffenen würden nur unzureichend über die gesetzlichen Bestimmungen aufgeklärt. Dass Ancestry sich vorbehalte, Kundendaten werblich zu nutzen, sei mit EU-Recht ebenfalls nicht vereinbar.

Datenkraken hätten es bisher vor allem auf die Spuren der Nutzer im Internet abgesehen, resümiert der frühere schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert, der das Gutachten erstellt hat. Der Fachmann moniert: "Mit den gleichen Maschen greifen sie nun nach den sensibleren Gendaten, locken mit Spieltrieb und menschlicher Neugier, verstecken sich hinter vielseitigen kleingedruckten Geschäftsbedingungen und verhökern dann die Daten steuersparend über Irland."

Gesetzgeber gefragt

Anders als bei "flüchtigen" Online-Informationen geht es Weichert zufolge im Fall von Ancestry & Co. um "lebenslang feste Erbanlagen", die Auskunft gäben "über körperliche und seelische Dispositionen, über schicksalhafte Krankheitsrisiken und vieles mehr". Er appellierte daher an die deutschen und europäischen Datenschutzbehörden sowie die Verbraucherschutzorganisationen, "zeitnah ihre rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen" und etwa von Eingriffs- und Sanktionsmöglichkeiten Gebrauch zu machen.

Zudem müssten die Gesetzgeber europaweite Regeln vor allem für den "Online-Direktvertrieb von Gentests" aufstellen. Mit den in Mode kommenden Genealogie-Diensten wachsen parallel aber auch bereits die Begehrlichkeiten bei Ermittlungsbehörden und Politikern. (jk)" 

 

taz, 25. November 2018
"Genetiker über Herkunftsnachweise:„Eindeutige Zuordnung nicht möglich" "
http://taz.de/Genetiker-ueber-Herkunftsnachweise/!5550032/

 

Ärzteblatt, 15. Oktober 2018
"Gentest zur Stammbaum-Analyse ermittelt Straftäter"
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/98497/Gentest-zur-Stammbaum-Analyse-ermittelt-Straftaeter

Zitat: "Ein Forscherteam um Yaniv Erlich von der Columbia Universität in New York (der mittlerweile für einen anderen Genealogie-Anbieter tätig ist) kommt in seiner Studie zu dem Ergebnis, dass bei etwa 60 Prozent der Einsender ein/e Cousin/Cousine dritten Grades gefunden werden kann. Bei 15 Prozent der Einsender war sogar ein/e Cousin/Cousine zweiten Grades vorhanden.

Nach den Berechnungen von Erlich müssen nur 2 Prozent einer Bevölkerungsgruppe erfasst werden, um mit über 90-prozentiger Sicherheit einen/e ein/e Cousin/Cousine  dritten Grades und mit 40-prozentiger Sicherheit einen/e ein/e Cousin/Cousine  zweiten Grades zu ermitteln."


Der Standard, 13. Oktober 2018
"Das unheimliche Potenzial der genetischen Familienforschung"
https://derstandard.at/2000089162919/Das-unheimliche-Potenzial-der-genetischen-Familienforschung

Zitat: "Eine neue Studie quantifiziert nun erstmals das unheimliche Potenzial solcher Online-Dienste: In den USA sind demnach bereits 60 Prozent aller Menschen mit europäischen Vorfahren per DNA identifizierbar. Wie ein internationales Forscherteam mit Beteiligung einer der größten Genealogie-Plattformen, My Heritage, im Fachblatt "Science" berichtet, reicht es schon, wenn nur zwei Prozent einer Zielpopulation ihre genetischen Daten hochladen.
Dann lasse sich nämlich für nahezu jedes Individuum dieser Gruppe zumindest ein Cousin oder eine Cousine dritten Grades finden. Die Erstellung eines Stammbaums in Kombination mit weiteren Benutzerdaten wie Alter und Wohnort führt dann direkt zur Einzelperson."

 

Technology Review, 11. Sept. 2018
"Wenn DNA zum Daten-GAU wird" von Ben Schwan
https://www.heise.de/tr/artikel/Wenn-DNA-zum-Daten-GAU-wird-4158435.html

 

Deutschlandfunk, 11. Sept. 2018
"Identitätssuche. Falsche Versprechen der DNA-Tests" von Arno Frank
https://www.deutschlandfunkkultur.de/identitaetssuche-falsche-versprechen-der-dna-tests.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=427704

 

Spektrum der Wissenschaften, 8. August 2018
"Mein biologisches Schicksal" von Alexander Mäder, promovierter Philosoph und Wissenschaftsjournalist
https://www.spektrum.de/kolumne/mein-biologisches-schicksal/1583648?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=kolumne

 

Netzpolitik.org (Plattform für digitale Freiheitsrechte), 31. Juli 2018
"Kanada: Genmaterial für Abschiebungen statt Ahnenforschung" von Julian Pütz
https://netzpolitik.org/2018/kanada-genmaterial-fuer-abschiebungen-statt-ahnenforschung/

 

Reuters (Presseagentur), 27. Juli 2018
"Canada using DNA, ancestry websites to investigate migrants" von Andrea Hopkins
https://www.reuters.com/article/us-canada-immigration/canada-using-dna-ancestry-websites-to-investigate-migrants-idUSKBN1KH2KF

 

Handelsblatt, 25. Juli 2018
"Pharmakonzern GlaxoSmithKline steigt bei Gentest-Firma 23andMe ein"
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/zugang-riesiger-dna-datenbank-pharmakonzern-glaxosmithkline-steigt-bei-gentest-firma-23andme-ein/22842460.html?ticket=ST-6133088-D7gfajAd5zAJYdhiakSg-ap3

 

FSI Genetics, 11. Juli 2018
"Forensic genealogy: Some serious concerns" von Denise Syndercombe Court
https://www.fsigenetics.com/article/S1872-4973%2818%2930369-7/fulltext

 

Luzerner Zeitung, 27. Juni 2018
"Brisante Ahnenforschung über die DNA" von Adrian Lobe
https://www.luzernerzeitung.ch/leben/ahnenforschung-uber-die-dna-ld.1032607

 

Deutschlandfunk, 15. Juni 2018
"US-Polizei bedient sich bei der Ahnenforschung" von Michael Stang
https://www.deutschlandfunk.de/dna-datenbanken-us-polizei-bedient-sich-bei-der.676.de.html?dram:article_id=420472

Für besonders interessant halte ich das Zitat von Natalie Ram, Juristin an der Universität von Baltimore in Maryland:
"Soweit ich weiß, habe ich kein Verbrechen begangen, aber ich schätze Privates. Solange der Rechtsschutz derart beschränkt ist, habe ich nicht vor, diese Art von Service zu nutzen."

 

Gen-ethisches Netzwerk e. V., 31. Mai 2018
"Golden State Killer" von Dr. Isabelle Bartram
https://www.gen-ethisches-netzwerk.de/mai-2018/golden-state-killer

 

Gen-ethisches Netzwerk e. V., 28. Mai 2018
"Rezension: Pro und contra Genome Editing" von Dr. Isabelle Bartram 
https://www.gen-ethisches-netzwerk.de/genome-editing/rezension-pro-und-contra-genome-editing

 

Süddeutsche Zeitung, 6. Mai 2018
"Die Privatsphäre des Serienmörders wird kaum jemanden kümmern" von Hanno Charisius
https://www.sueddeutsche.de/wissen/forensik-wie-private-ahnenforscher-halfen-einen-serienmoerder-zu-jagen-1.3966359-2

Für besonders bemerkenswert halte ich den Ausspruch von Frau Univ.-Professorin Dr. Amade M'charek, Anthropologin aus Amsterdam:

"Wir werden die Menschen nicht davon abhalten, die neuen technischen Möglichkeiten zu nutzen", sagt M'charek. Deshalb müsse ihnen klargemacht werden, was für Folgen das haben könne. In den Gendaten stecken nicht nur Hinweise auf Verwandtschaftsverhältnisse, sondern auch Informationen über Krankheitsrisiken und psychische Dispositionen. All das gibt man preis, wenn man seine Genominformationen in Datenbanken hinterlegt. Und nicht nur von sich selbst, sondern auch von den Angehörigen.

 

The Conversatiom, 1. Mai 2018
"Is your genome really your own? The public and forensic value of DNA" von Nathan Scudder, PhD Researcher der Universität von Canberra, Australien und Denis McNevin, Professor an der Technischen Universität von Sydney, Australien
https://theconversation.com/is-your-genome-really-your-own-the-public-and-forensic-value-of-dna-95786

 

Wenn Ihnen weitere ausgewogene Artikel zum Thema DNA-Genealogie bekannt sind, ersuche ich Sie um Nachricht:
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Betreff: DNA-Genealogie

 

Wien, im September 2018                                          Günter Ofner

Weiterführender Artikel: http://www.guenter-ofner.at/index.php/dna-genealogie

Kategorie: DNA-Genealogie
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